Die ultimative Content-Marketing-Strategie für 2024

Heute zeige ich dir, wie du Content Marketing effektiv nutzen kannst, um mehr Kunden zu gewinnen, deinen Umsatz zu steigern und dein Geschäft auszubauen. Ich werde dieselben Content-Marketing-Techniken vorstellen, die ich in meinem eigenen Unternehmen anwende und die ich auch meinen Kunden und Studenten empfehle.

Diese Strategien sind sowohl für Neugründungen als auch für große Unternehmen anwendbar. Ich bin mir sicher, du wirst die praktischen und gewinnbringenden Infos zu schätzen wissen.

Qualität oder Quantität?

Zunächst wollen wir uns mit dem seit langem bestehenden Konflikt zwischen Qualität und Quantität befassen. Wenn ich sage "seit langem", dann meine ich damit, dass er erst seit ein paar Jahren besteht. In der Vergangenheit, vielleicht vor fünf oder zehn Jahren, haben Algorithmen und Einzelpersonen Quantität über alles gestellt. Sie wollten einfach eine Fülle von Inhalten.

Allerdings habe sich die Vorlieben der User mittlerweile ändertet: Konsumenten verlangen qualitativ hochwertigere Inhalte.

Das bringt uns in die Gegenwart: die großen Social Media Plattformen müssen den Wünschen der Nutzer gerecht werden, um ihre Kunden nicht zu verlieren, die Algorithmen wollen dennoch viel Content.

Als Ersteller von Inhalten bringt dich das in eine schwierige Lage.

Es erfordert immer einen Kompromiss zwischen der Qualität, die du erreichen willst, und der Quantität, die du produzieren kannst.

Positiv betrachtet kann man die Erstellung von Inhalten und das Content Marketing mit einem Muskel vergleichen, der mit der Zeit entwickelt und gestärkt werden kann.

Obwohl ich mich nicht mehr genau an die Details meines ersten Blogbeitrags erinnern kann, weiß ich noch, wie ich in den ersten Jahren des Bloggens Inhalte erstellt habe. Im Nachhinein betrachtet, war das nicht sehr beeindruckend. Das Gleiche gilt für meine erste Podcast-Episode, mein YouTube-Video, meine Beiträge in den sozialen Medien und so ziemlich alles andere, was ich produziert habe.

Deshalb ist es so wichtig, dass du anfängst, etwas zu produzieren, unabhängig davon, ob du dich auf Quantität oder Qualität konzentrierst oder eine Kombination aus beidem anstrebst.

Denke immer daran: Quantität steigert die Qualität.

Denn mit der Zeit verbessert man sich, erwirbt Fähigkeiten und wird erfahrener. Außerdem ist es nicht deine Aufgabe als Inhaltsersteller zu bestimmen, was gute Inhalte sind; diese Entscheidung liegt bei deinem Publikum. Du kannst nur herausfinden, ob deine Inhalte wertvoll sind, wenn du sie erstellst und mit der Welt teilst.

Fazit: Ich schlage vor, dass du dir selbst bewusst machst, welche Art von Inhalten du erstellen kannst und welche Inhalte dir wirklich Spaß machen. Es ist wichtig herauszufinden, wo diese beiden Bereiche mit den Inhalten übereinstimmen, die der Markt nachfragt.

Content-Multiplikator-Formel

white and pink digital device
Photographer: Adem AY | Source: Unsplash

Wenn du viel Zeit, Geld und Mühe in die Erstellung hochwertiger Inhalte investierst, solltest du dich auch bemühen, ihre Wirkung zu maximieren. Dies kann durch Strategien wie Wiederverwendung oder Sharing erreicht werden.

Ich erkläre dir das …

Ein wichtiger Unterschied zwischen denjenigen, die nur gelegentlich mit Content Marketing experimentieren, und denjenigen, die es effektiv nutzen, um profitable und sehr erfolgreiche Marketingkampagnen zu erstellen, die ihr Unternehmen wirklich wachsen lassen, ist folgender:

Die Experten wissen nicht nur, wie man qualitativ hochwertige Inhalte produziert, sondern auch, wie man sie nutzt und über verschiedene Plattformen verteilt, um ihren maximalen Nutzen zu erzielen.

Ich möchte dir nun meinen speziellen Ansatz für die Wiederverwendung von Inhalten vorstellen, den ich als Content-Multiplikator-Formel bezeichne und der aus drei Teilen besteht.

Das gesamte Fundament der Content-Multiplikator-Formel beginnt damit, dass du deine Hauptplattform auswählst und dann einen zentralen Pillar-Content erstellst.

Erlaube mir, das Konzept zu erklären.

Deine Hauptplattform ist der Hauptkanal, über den du oder dein Unternehmen Inhalte veröffentlicht. Wenn du schriftliche Inhalte bevorzugst, ist dein Blog auf deiner Website die ideale Plattform. Wenn du Audio-Inhalte bevorzugst, wäre dein Podcast deine Hauptplattform. Und wenn du eine Vorliebe für Videoinhalte hast, ist YouTube die am besten geeignete und empfohlene Plattform für dich.

Im Grunde genommen ist sie der zentrale Ort für alle deine Content-Marketing-Bemühungen. Hier investierst du den größten Teil deiner Energie, Mühe und Aufmerksamkeit.

Sobald du deine Hauptplattform bestimmt hast, musst du festlegen, was dein Hauptinhalt sein wird, der so genannte "Pillar Content". Wenn du zum Beispiel einen Blog nutzt, ist ein langer Blogbeitrag dein Hauptinhalt. Wenn du Videos produzierst, wäre dein YouTube-Video das Fundament, auf dem alle anderen Inhalte aufgebaut sind.

Achte auf diesen nächsten Teil, denn er ist entscheidend.

person writing on white paper
Photographer: Firmbee.com | Source: Unsplash

Die erste Phase und der wichtigste Aspekt, um deinen Erfolg mit der Content-Multiplikator-Formel zu sichern, ist die Schaffung eines starken Fundaments. Dazu gehört, dass du einen soliden Grundstock an Inhalten erstellst, den du ausbauen und neu mischen kannst, um ihn effektiv zu verbreiten.

Um dies zu erreichen, empfiehlt es sich, bei der Entwicklung der Inhalte den folgenden Rahmen zu berücksichtigen:

  • Zunächst ist es wichtig, eine leicht verständliche und aufmerksamkeitsstarke Überschrift oder einen Titel zu erstellen. Das ist der erste Aspekt.
  • Als Nächstes ist es wichtig, eine ansprechende Einleitung einzubauen, die das Interesse der Leser/innen weckt und sie zum Weiterlesen animiert. Dazu gehört ein Aufhänger (die Hook) oder ein fesselnder Satz, der den Leser dazu verleitet, den Text weiter zu lesen. Dies ist der zweite Aspekt.
  • Danach fährst du mit dem Hauptteil des Materials fort. Das ist der größte Teil, in dem du deine Geschichte erzählst oder deine Informationen präsentierst. Es wird empfohlen, ihn in drei, fünf oder maximal sieben Abschnitte zu gliedern.
  • Schließe deinen Inhalt ab und füge, wenn möglich, einen Aufruf zum Handeln ein, der die Menschen zum nächsten Schritt anleitet und motiviert.

Der Vorteil, wenn du deinen Hauptinhalt auf diese Weise organisierst und formatierst, egal ob es sich um einen Blogbeitrag, ein Video, einen Podcast handelt, ist, dass der nächste Schritt vereinfacht und automatisiert wird.

Ich möchte dir ein Beispiel dafür geben, wie das in der Praxis funktioniert.

Egal, ob ich einen Beitrag schreibe oder ein Skript für ein YouTube-Video vorbereite, ich halte mich immer an diese Struktur, angefangen beim Titel und der Überschrift bis hin zur Einleitung und dem Inhalt.

Handelt es sich um einen Podcast oder Video, nutze ich HappyScribe, um die gesprochenen Worte transkribieren zu lassen. Von dort aus kann ich die verschiedenen Unterabschnitte und Hauptpunkte des Videos aufschlüsseln.

So kann ich durch einfaches Kopieren und Einfügen des vorhandenen Materials verschiedene andere Inhalte erstellen. Ich kann diese Unterpunkte zum Beispiel verwenden,

  • um E-Mails,
  • Social Media Posts oder
  • kürzere Videos zu erstellen.

Wenn also der Hauptinhalt die Säule ist, dienen diese Unterpunkte als Beiträge. Wir können aber noch weiter gehen, indem wir diese Beiträge noch weiter in kleinere Teile aufteilen.

Das können

  • kürzere Posts auf Social-Media-Plattformen wie Twitter sein oder
  • Grafiken, die du aus dem Hauptinhalt erstellt hast.

Das Tolle daran ist, dass es egal ist, mit welcher Art von Inhalten du anfängst – ob es sich um geschriebene Texte, Podcasts, Videos auf YouTube oder etwas anderes handelt – du kannst dieses Konzept immer noch anwenden, indem du verschiedene Punkte extrahierst und sie auf verschiedenen Plattformen teilst.

Du hast die Möglichkeit, dies manuell zu tun, was völlig in Ordnung ist, vor allem wenn du gerade erst anfängst und etwas Geld sparen willst.

Wenn du jedoch ein Budget für deine Content-Marketing-Strategie hast, habe ich ein paar empfohlene Tools, die ich benutze. Ich werde sie im Folgenden auflisten und die Links in der Beschreibung angeben.

  • Das erste Tool, das ich empfehle, ist SocialBee. Ich mag dieses Tool sehr, weil es nicht nur beim Social Media Marketing hilft, indem es Posts automatisiert, sondern auch ältere Inhalte wiederverwendet, damit du nicht immer neues Material erstellen musst. Du kannst im Voraus einen Zeitplan festlegen und das Tool greift auf deine früheren Beiträge zurück und veröffentlicht sie entsprechend.
  • Canva ist ein weiteres beliebtes Tool, das einfach zu benutzen und normalerweise kostenlos ist. Es ist eine gute Alternative, wenn du Photoshop nicht lernen willst.
  • Pixabay ist eine gute Option, wenn du lizenzfreie Bilder brauchst, die keine Probleme mit dem Urheberrecht verursachen.
  • Ich persönlich verwende Moosend als meine E-Mail-Plattform für mein Unternehmen. Es ist extrem benutzerfreundlich und wenn du mir folgst, weißt du, wie sehr ich E-Mails schätze. Darauf werden wir gleich noch eingehen.

Eine Kombination aus diesen Tools sollte für den Anfang ausreichen.

Multi-Channel-Marketing

Facebook icon
Photographer: NordWood Themes | Source: Unsplash

Kommen wir nun zum nächsten Aspekt dieser Content-Marketing-Strategie, nämlich dem Multi-Channel-Marketing.

Tatsache ist, dass es einfach zu viele Plattformen und Netzwerke gibt und ständig neue hinzukommen.

Wenn du versuchst, auf allen aktiv zu sein und dich zu engagieren, wirst du nicht in der Lage sein, auf allen Kanälen zu glänzen.

Es ist viel klüger, nur die Plattformen zu wählen, die zu deinem Unternehmen, deinem Markt und deinen persönlichen Vorlieben passt.

Möchtest du auf den übrigen Plattformen zumindest präsent sein, kannst du zum Beispiel mit Tools wie SocialBee deinen Content auf allen Plattform automatisch weiterposten und auch das Feedback deiner Kunden zentral über SocialBee verwalten.

Zum Glück hast du im vorherigen Schritt Fortschritte gemacht, indem du die Content-Multiplikator-Formel angewendet hast. Dabei hast du deine primären Plattform- und Säuleninhalte in kleinere Teile zerlegt. Diese können nun auf anderen Plattformen geteilt werden, die vielleicht nicht so viel Aufmerksamkeit erfordern.

Es gibt drei Content-Marketing-Strategien, die derzeit dominieren und alle anderen übertreffen.

Videomarketing

Die erste Strategie ist das Videomarketing, was nicht überraschend ist. Ich ermutige auch alle meine Kunden, u.a. auf Videomarketing zu setzen.

Außerdem haben alle Social Media Plattformen ihre Vorliebe für Videos zum Ausdruck gebracht und ermutigen die Ersteller, mehr Videos zu produzieren. Wenn du im Videomarketing erfolgreich bist, belohnen dich diese Plattformen mit einer größeren Reichweite, mehr Impressionen und der Möglichkeit, ein größeres Publikum zu erreichen.

Außerdem haben diese Videoinhalte in der Regel höhere Konversionsraten und ermöglichen es dir, mehr Vertrauen und eine stärkere Beziehung aufzubauen, als wenn du nur Audio- oder Textinhalte verwendest.

Ich schätze zwar Text- und Audioinhalte, aber Videoinhalte sind unübertroffen, wenn es darum geht, eine Botschaft zu vermitteln. Es kommt einem persönlichen Gespräch am nächsten.

Heutzutage gibt es eine Menge Verwirrung und Diskussionen über Kurz- und Langform-Videos im Videomarketing.

Welche Option ist die bessere?

Derzeit gibt es Befürworter von Kurzvideos, die argumentieren, dass TikTok, Instagram Reels, oder YouTube Shorts an Popularität gewonnen haben. Es ist jedoch wichtig zu sehen, dass viele Plattformen ihre Definition dessen, was Kurzvideos sind, erweitern.

Der Trend geht wieder hin zu längeren oder mittelgroßen Videos. Du erinnerst dich? Kunden wünschen zunehmend Qualität.

Selbst Plattformen, die sich ursprünglich auf kurze Videos konzentriert haben, erwägen, ihre Videos etwas länger zu machen. Das liegt daran, dass längere Videos für das Wachstum einer Marke und den Aufbau eines Unternehmens effektiver sind. Längere Videos schaffen Vertrauen, Autorität und ermöglichen es, mit Fachwissen zu glänzen.

E-Mail-Marketing.

Es gibt jedoch noch zwei andere Strategien, die genauso effektiv ist und unabhängig vom Videomarketing eingesetzt werden kann. Das eine ist das E-Mail-Marketing.

Obwohl es kein neues Konzept ist, bringt es immer wieder positive Ergebnisse.

Ich habe eine große Leidenschaft für E-Mail-Marketing. Nicht nur, weil es mir die Möglichkeit gibt, kreativ mit Kunden, Klienten und dem Publikum zu interagieren, sondern auch, weil es erstaunliche Ergebnisse liefert. Nach den üblichen Daten ist E-Mail-Marketing bemerkenswert effektiv.

Dabei spielt es keine Rolle, welche Bevölkerungsgruppe oder welches Marktsegment du ansprichst, denn sie alle nutzen E-Mails, und viele ziehen sie sogar anderen Kommunikationsformen vor.

Als Marke, Unternehmer oder Kreativer ist die E-Mail ein extrem wichtiges und einflussreiches Instrument, das du weiterhin nutzen solltest. Außerdem kann ich mich nicht an ein einziges Unternehmen oder einen Kunden erinnern, mit dem wir in den letzten zwanzig Jahren zusammengearbeitet haben und bei dem die Einführung oder Verbesserung einer E-Mail-Marketingstrategie nicht zu erheblichen und oft schnellen Gewinnen geführt hat.

KI/AI im Marketing

Die dritte Möglichkeit, und zur Zeit vermutlich populärste Strategie ist, künstliche Intelligenz in sein Marketing zu integrieren.

Um die Effektivität deines Content-Marketings mit AI zu maximieren, ist ein umfassendes Verständnis notwendig, wie du mit AI Inhalte erstellst.

  • ChatGPT kennt jeder, wichtiger ist aber zu verstehen,
  • wie die KI die Suchmaschinenoptimierung beeinflusst,
  • wie ChatBots mit AI in den Marketingmix integriert werden oder
  • wie KI deine Marketing-Strategie beeinflusst.

Zum Glück habe ich einen passenden Beitrag samt Video erstellt, das dir schnell und einfach zeigt, wie du die KI in deinem Marketing in diesem Jahr nutzen kannst.

-> 5 KI-Trends im digitalen Marketing

Ich empfehle dir, es dir jetzt anzusehen, denn es wird dir helfen, deine Kunden besser zu verstehen und dein Unternehmen oder dein Angebot als beste Lösung für ihre Probleme zu positionieren.

Infografiken erstellen: So geht´s. Einfach.

Infografiken erstellen: So geht´s. Einfach.

Infografiken erstellen muss nicht schwer sein. Hier zeige ich, worauf du achten musst und welche Software dir bei der Erstellung anpsrechender Infografiken in der Praxis hilft.

E-Mail Listen segmentieren – aber richtig!

E-Mail Listen segmentieren – aber richtig!

Die Strategie „E-Mail Listen segmentieren“ ist vermutlich die wichtigste Technik im professionellen E-Mail-Marketing. Hier zeige ich dir, wie du deine E-Mail-Liste für bessere Öffnungsraten, Klick-Raten und einen größeren Erfolg aufbereitest.

5 Gründe, warum dein Logo schlecht aussieht – und wie du es vermeidest

5 Gründe, warum dein Logo schlecht aussieht – und wie du es vermeidest

Du hast monatelang an deinem Projekt gearbeitet und gestaltest nun das Aushängeschild zu deinem Projekt: Das Logo. Du hast die aktuellen Trends befolgt und dir die Konkurrenzprodukte angesehen. Nach so viel Aufwand bist du bestimmt von der Logomission besessen und kannst nicht mal einen Spaziergang genießen, ohne auf die Plakate und Werbung mit fremden Logos zu achten. Aber was macht ein gutes Logo aus? Und welche Fehler solltest du vermeiden?

|

Hey, hinterlasse mir einen Kommentar!

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Marco

Marco

Designer & Marketer