Einleitung „Affiliate Marketing“
Seitdem Timothy Ferriss das Buch „Die 4-Stunden-Woche“ veröffentlichte, träumt jeder davon, im Schlaf Geld zu verdienen. Na gut, dies war schon immer ein Traum von uns allen, oder? Aber Dank des Internets, scheint dieser Traum beispielsweise über Affiliate Marketing nun greifbarer zu sein.
Wie wäre ein morgendlicher Blick ins Postfach und du findest E-Mails wie diese:

Ein Weg in Richtung dieses hehren Ziels ist das sogenannte Affiliate Marketing. Affiliate Marketing bedeutet, dass man ein Produkt eines anderen bewirbt und im Gegenzug für die Empfehlung des Produkts eine Provision erhält. Auf dem Spielfeld stehen also folgende Figuren:
Merchant: Dies ist der Eigentümer des Produkts. Dies kann eine Marke, ein Marktplatz, der Hersteller oder schlicht der Verkäufer sein. Denkbar ist hier eine Einzelperson und ebenso ein großes Unternehmen.
Affiliate: Der Affiliate ist der Vermarkter. Dieser wird oft auch Publisher genannt. Auch hier gibt es Einzelpersonen, die nebenbei durch Empfehlungsmarketing etwas Geld verdienen wollen und große Unternehmen, die hauptberuflich als Affiliate agieren.
Consumer: Dies ist der Käufer. Im optimalen Fall ist dieser ein „doppelter Kunde“, nämlich einmal der Kunde des Affiliates und dann natürlich der Kunde des Merchant.
Aber ich muss auch gleich eine Warnung vorneweg schieben. Auch mit Affiliate Marketing wird man in der Regel nicht über Nacht zu einem reichen Marketer. Aber man kann mit sinnvollen Affiliate Taktiken, durchaus jede Woche gute Einnahmen erzielen.
Und noch eine Warnung, bevor wir starten: Die meisten Affiliates generieren im Internet Marketing oder mit Partnerprogrammen keine Umsätze, weil sie die einschlägigen Methoden nicht konsequent umsetzen, sondern von einer Strategie zur nächsten hüpfen. Jedes Mal, wenn ein Guru eine E-Mail mit einem neuen Tipps schickt, verlieren sie den Fokus und probieren es aus. Das Geheimnis im Marketing liegt aber in der …
KONZENTRATION!
Das Internet Marketing ist sicher eine der besten Geschäftsmöglichkeiten, ein Einkommen zu erzielen. Milliarden werden im Internet ausgegeben und der Trend der Digitalisierung nimmt Jahr für Jahr zu. Das klingt gut, stimmt’s?
Zudem kann jeder anfangen, online Geld zu verdienen, aber nur wenige schaffen es, ein gut gehendes Geschäft zu entwickeln. Einer der Gründe dafür ist sicher die Menge an Schnell-reich-werden-Angebote, die leider nicht halten, was sie versprechen. Man sagt, dass nur 3% derjenigen, die ins Internet Business einsteigen, auch langfristig dabei bleiben und eine Vollzeit-Beschäftigung daraus machen.
Die Frage ist also, wie du sicherstellen kannst, zu diesen 3 von 100 Menschen zu gehören. Ein erster Schritt auf diesem Weg ist dieser Artikel! Ich zeige dir die Grundlagen des Affiliate Marketings!
Wir schauen uns praxiserprobte Methoden an, die hochbezahlte Affiliates nutzen, um ihr Online Business auf solide Füßen zu stellen. Der einzige Unterschied zwischen dir und jemandem, der ein 7-stelliges Jahreseinkommen hat, ist… eine Menge harte Arbeit und Spezialwissen!
5-Stufen-Plan
Die harte Arbeit musst du leisten. Bei dem Spezialwissen zum Affiliate Marketing kann ich dir helfen! Wenn du erst das Wissen hast, ein 4-stelliges Einkommen im Monat online zu verdienen, dann kannst du dieses auch skalieren. Starten wir mit dem 5-Stufen-Plan im Uhrzeigersinn …
Handeln
Das einfach „Tun“ ist mit Abstand das Wichtigste, das du machen MUSST, um Erfolg zu haben. Ohne Handeln gibt es keine Ergebnisse. Viele träumen nur von Erfolg, aber setzen nicht eine einzige Idee um. Auf diese Weise bleibt die 4-Stunden-Woche nur ein Traum. Ich glaube, der Hauptgrund, warum Menschen nichts tun, ist Angst:
- Angst, etwas zu ändern
- Geld zu verlieren
- Angst, zu scheitern
- Angst vor dem Erfolg (ja, manche Leute fürchten sich, erfolgreich zu sein)
Denke immer daran: Nichts geschieht, wenn man nicht den ersten Schritt geht! Wenn du auch sonst nichts aus diesem Kurs mitnimmst, so doch wenigstens die dringende Aufforderung „zu handeln“.
Ergebnisse sichten und optimieren
Nun, da du aktiv geworden sind, wirst du auch erste Resultate sehen. Aber auch kein Resultat ist eine wichtige Erkenntnis, denn wir wollen an dieser Stelle erst einmal Daten sammeln. Ohne Daten können wir nichts optimieren. Sobald du ein Projekt am Laufen hast, erstelle eine Analyse und nimm gegebenenfalls die notwendigen Anpassungen vor, um die Resultate zu erhalten, die du willst.
Mit jeder Optimierung, wird dein Geschäft wachsen und schließlich wie eine gut geölte Maschine laufen!
Meilensteine erreichen
Wer „aktiv“ wird und seine Resultate bis zur Perfektion optimiert, erreicht auch die Meilensteine auf seinem Web zum Erfolg. All dies mag sich sehr selbstverständlich anhören, aber ich lernte es durch die einfache Methode „Versuch und Irrtum“. Wichtig ist, sich erreichbare Meilensteine zu setzen. Das Erreichen eines Meilensteins motiviert und hält einem auf den Weg.
Zuversicht und Erfolg
Kein negatives Denken, keine Zweifel mehr, du hast es wirklich geschafft! Nimm jeden Teilerfolg und jedes noch so kleine Erfolgserlebnis als Ansporn, besser zu werden. Übertragen deine Erkenntnisse auf ein neues Projekt oder optimiere dein aktuelle Projekt weiter. Ich beginne gerne mit einer kleinen Aufmunterung, um dich auf das Thema einzustimmen: Indem du diese Zeilen liest, zeigst du, dass du offensichtlich etwas in deinem Leben ändern willst! Der erste Schritt ist damit schon getan …
So, jetzt krempeln wir die Ärmel hoch. Immerhin wollen wir ja einige hübsche Affiliate-Schecks generieren!
Profitable Affiliate-Produkte
Affiliate Marketing beginnt damit, ein gewinnversprechendes Produkt zu finden. Denn wenn du ein Produkt wählst, an dem es nicht viel zu verdienen gibt, oder das nur geringe Conversion-Raten aufweist, dann wirst du nicht genug Gewinn verdienen und wertvolle Zeit verschwenden.
Da wir weder Zeit noch Geld verlieren wollen, will ich die drei Methoden vorstellen, profitable Produkte zu finden, die du als Affiliate bewerben kannst. Ich empfehle, dass du einer der drei Methoden folgst, bis du deinen ersten Provisionsscheck in der Hand hast. Teste erst dann einen zweiten Weg. Auf diese Weise bleibst du auf dein Ziel fokussiert.
Guru Launches
Sicherlich bekommst du fast jeden Tag E-Mails von Leuten, die ein neues Produkt vorstellen. Dieses kleine glänzende Ding, das sein eigenes Geld macht. Die Wahrheit ist, dass diese Menschen, die die Informationen verkaufen, das meiste Geld machen. Selbst wenn du keine große E-Mailliste oder Kontakte im Internet Marketingbereich hast, kannst du einen Teil des Erfolges für dich abzweigen, wenn diese Anbieter ihre neuen Produkte herausbringen.
Ich selbst empfehle hier und dort Produkte, dich ich für sinnvoll erachte und selbst nutze (oder nutzen würde). Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es ein nettes Gefühl ist, mal eben 1.000 EUR am Tag zu verdienen.
Es ist ein recht einfacher Weg, mit guten Produkten schnelles Geld zu verdienen, aber man muss auch Arbeit investieren. Schauen wir uns die Methode Schritt für Schritt an, damit du den Weg einfacher gehen kannst.
Registriere dich sich zum Beispiel bei nachfolgendem Anbieter, bei dem du neue Produktstarts findest: https://www.jvzoo.com/

Schau dir dir Neuvorstellungen der nächsten Tage und Wochen an. Plane genug Zeit ein, um vor dem offiziellen Start eine Affiliate Landing Page und Kampagne erstellen zu können.
Eine gute Anlaufstelle für „digitale Produktlaunches“ ist auch MunchEye: http://muncheye.com/

Hier werden alle Produktveröffentlichungen chronologisch gelistet. Dabei gibt es die „Big Launches“, dies sind Produkte von großen Unternehmen, die in der Regel 6- bis 8-stellige Umsätze für die Unternehmer generieren und für Affliates Provisionen von bis zu 50% ausschütten. Und dann gibt es „All Launches“. Hier sind auch kleine Produkte enthalten. Zwar sind die Provisionen hier nicht so hoch, dafür ist die Konkurrenz bei der Bewerbung der Deals auch nicht so groß.
Top-Performer
Mit dieser Methode finde ich die Top-Produkte heraus und kann erkennen, ob sie Gewinn bringen oder nicht. Gehe dazu zu Clickbank und schaue, was auf dem Marketplace (Marktplatz) verkauft wird.

Gehe in dem kleinen Kopfmenü auf „Marktplatz“.
Wähle eine Kategorie aus und schaue dir die Suchergebnisse näher an. Habe insbesondere ein Augenmerk auf Produkte mit einer „Gravity/Stellenwert“ von 100 oder höher. Das zeigt an, dass sich das Produkt verkauft und dass du nicht der erste bist, der dieses Produkt testet.
- Gehe jetzt bitte einmal kurz zu: https://www.clickbank.com/marketplace.htm
- Gehe zur Kategorie „Gesundheit“
- Filter die Produkte nach Gratity-Wert (Stellenwert) von 100 bis 100+
- Sortiere das Suchergebnis nach Gratity-Wert (Stellenwert)
- Prüfe die Ergebnisse auf Relevanz. Lassen aber die Finger von Werten über 300, denn das bedeutet, dass es hier eine ganze Menge Mitbewerber gibt.

So, jetzt siehst du gute und profitable Produkte auf einem Blick. Wichtig ist: Suche immer nach so vielen Informationen zu den Produkten und den Anbietern wie möglich. Gute Produkte bringen auch dir zufriedene Kunden und baut langfristig den Erfolg deiner Website auf.
Produkt-Profit-Formel
Jetzt ist es Zeit für die „Produkt Profit Formel“, womit du gewinnversprechende Produkte für dein Affiliate Marketing identifizierst. Ohne diese Formel verschwendest eine Menge Zeit und Energie an Produkte, die kein Einkommen bringen, was umso verheerender ist, wenn du Google AdWords nutzt, um Besucher auf deine Seite zu bringen.
Wenn du Produkte über AdWords bewirbst, musst du dringend die Anzeigenkosten im Auge behalten, die deutlich unter dem liegen müssen, was du an Affiliateprovisionen verdienst.
Zu diesem Zweck müssen wir die Auszahlung des zu bewerbenden Produktes betrachten (im obigen Beispiel „S/sale“). Bei “No Nonsense Muscle Building” beträgt der Payout 80,31 € oder 73%, was wirklich gut ist.
Stelle dir das einmal vor: 80 EUR für ein Produkt, das du nicht einmal selbst kreiert hast. So etwas suchen wir, wenn wir mit AdWords arbeiten.
Das bedeutet für die AdWords-Anzeigenkosten, wir können 80 Cent pro Click ausgeben, und sind immer noch Break Even, wenn wir nur eine Bestellung pro Hundert Klicks haben!
Die Formel ist ziemlich simpel:
- Finden Sie ein Produkt, das eine „Gravity“ von über 100 hat.
- Als nächstes sollte das Produkt eine Auszahlung von über 30$ haben, um sicherzugehen, dass wir einen Profit haben, wenn wir mit AdWords arbeiten.
- Teile die Auszahlungssumme durch 100 und du erhältst den maximalen Klickpreis.
Wenn du diese drei Schritte getan hast, solltest du ein gutes Partnerprogramm-Produkt gefunden haben. Das ist die „Product Profit Formula“.
Keyword-Sniping
Ich weiß, dass die meisten Angst vor dem AdWords-Biest haben.
Deswegen stelle ich hier die Keyword-Sniping Methode vor, denn man kann auch ohne Google AdWords mit kostenlosen Traffic ein erfolgreicher Affiliate sein!
Keyword Sniping ist eine spannende Methode, dank der man bestimmte Keywords hoch in den Suchergebnissen platzieren kann. Das Prinzip bei Keyword Sniping ist, dass man zuerst ein Keyword mit geringer Wettbewerberdichte findet. Dann suchen wir ein dazu passendes Produkt. Anschließend verästeln wir das Grund-Keyword in noch relevantere Keywords oder Keyword-Phrasen, die noch weniger Mitbewerber haben, aber genau so viel Traffic.
Ich werde im nächsten Kapitel die Keyword Recherche für diese Methode Schritt für Schritt erklären. Das Beste daran ist, dass man die Besucher kostenlos bekommt.
Erfolgreiche Keyword-Recherche
Keyword Recherchen, oder sollte ich besser sagen: gute Keyword Recherchen, sind sozusagen die Vitamine jeder guten Online-Kampagne.
Alle Verkäufe im Internet beginnen mit einem Keyword. Aber das Wissen um die richtigen Keywords macht aus Usern Käufern. Nicht alle Keywords sind gleich gut, weil ein Keyword die Absichten einer Person beschreibt.
Ich werde erklären, wie Keywordsuche für die Suchmaschinen-Optimierung (SEO) und dem daraus folgenden ganzen guten Gratis-Traffic funktioniert.
So finde ich rasch diese Nischen-Keywords:
- Verwenden das Google Keyword Tool „Keyword Planer“ , um Keywords für SEO zu suchen. Da Google den meisten Traffic aller Suchmaschinen bekommt, arbeitet das Tool sehr akkurat und aussagekräftig.
- Gib dein Haupt-Keyword ein, z.B. “gitarrenunterricht”.
- Du erhältst nun ca. 200 verwandte Keywords angezeigt. Du kannst alle oder nur eine markierte Auswahl an Keywords extrahieren.
- Nun starte eine Suchanfrage bei Google, um Mitbewerber zu finden, die für Anzeigen mit diesem Keyword bezahlen. Wir machen dies, um eine noch größere Keyword-Liste zu bekommen. Gehen Sie also auf www.google.com (www.google.de) und gib Sie „gitarrenunterricht“ ohne Anführungszeichen ein. Ich würde dann die URLs der TOP 10 kopieren und sie in das entsprechende Eintragungsfeld im Google Keyword Tool eingeben, um alle Keywords zu sehen, für die sie optimiert sind.
- Wiederhole dies für jede einzelne URL, die du mit Bezug auf “gitarrenunterricht” finden. Auf diese Weise baust du eine schöne Keyword-Liste auf, die sich mit dem Thema Gitarre lernen befasst.
- Loggen dich in deinem Google AdWords Account ein. Falls du noch kein Adwords-Konto hast, solltest du eines eröffnen!
- Gehe wieder zum KeywordPlaner und dort zu “Traffic Estimator”.
- Trage hier alle Keywords aus unserer Recherche von oben ein. Du musst auch angeben, aus welchen Ländern du Traffic erhalten möchten. Danach Klick auf „Weiter“. Jetzt gibt der “Traffic Estimator” eine Menge Daten
Bonus: Man kann sich auch die Konkurrenz zu einem Keyword anzeigen lassen. Dieser Konkurrenzwert zeigt einem ganz genau, wie schwer es ist, ein bestimmtes Keyword zu ranken. Ich nutze dazu das tool LongTailPro.
Hier siehst du auf einem Blick, welche Keywords es in deiner Nische gibt, welches Suchvolumen jedes Keyword hat, wie hoch der Kaufpreis einer Anzeige und die Konkurrenz ist und wie schwierig es für dich wird, dieses Keyword zu ranken.
Dabei ermittelt LongTailPro einen Schwierigkeitsfaktor. Zunächst prüft das Tool den „Wet“/ die „Autorität“ seiner eigenen Seite und dann vergleicht es die Webseiten der TOP10-Ergebnisse in Google pro Keyword im Verhältnis zu deiner Website:
Grün bedeutet, du hast gute Chancen, dieses Keyword zu ranken. Bei Gelb wird es schwieriger und von den Übrigen solltest du lieber die Finger lassen.
Aber auch ohne dieses Tool kannst du deine Top-Begriffe auf Konkurrenz testen. Suche nach den Begriffen in Google und überprüfe die ersten 3 Ergebnisseiten, bei wie vielen Ergebnissen das Keyword im Titel, in der Beschreibung und in der URL vorkommen. Im besten Fall findest du gleich auf der Seite 1 Suchergebnisse, bei denen das Keyword nicht 1:1 verbaut ist. Dies zeigt dir, dass hier nur sehr wenige Konkurrenten ihre Websites für das Produkt optimiert haben.
Um nun mit diesen Keywords gut platziert zu werden, erstelle eine passende Website mit deinem Keyword. Achte darauf, dass das Keyword im Titel, in der URL und auch in der Beschreibung vorkommt. Erstelle zudem Links, die das Keywords als sogenannten Anchor Text enthalten. Anchor Text ist anklickbarer Text, der einen Leser auf Ihre Seite führt.
Sicherlich ersetzt dieses Verfahren keine professionelle SEO. Aber gerade bei wenig umkämpften Begriffen reicht diese rudimentäre Optimierung oftmals schon aus.
PPC Keyword-Recherche
Der einfachste Weg, um auf Seite Eins von Google zu landen, ist eine geschaltete AdWords-Anzeige. Ich empfehle eine Kampagne immer als PPC (Pay Per Click) laufen zu lassen. Alternative wäre eine Anzeige nach Impressionen (Einblendungen). Dies kann sinnvoll sein, um die Reichweite eines Keywords zu testen. In der Praxis möchte man aber nur für einen „echten“ Besucher (Klick) zahlen.
Keyword-Suche ist auch das Herz jeder PPC-Kampagne. im Grunde jedes Online-Marketings. Keyword-Recherche war früher eine sehr zeitaufwändige Aufgabe, doch durch die neue Technik ist das nicht mehr der Fall.
Aber bevor du deine Suchbegriffe auswählst, solltest du dein Werbebudget festlegen. Nicht alle, die eine PPC Kampagne starten, haben das gleiche Kapital zur Verfügung. Nur große Firmen sind in der Lage, Tausende Euro pro Tag für PPC Anzeigen aufzugeben. Es ist deshalb unerlässlich, Online-Anzeigen intensiv zu beobachten und sicherzustellen, dass sie gut laufen.
Wenn du ein Einzelhändler bist oder eine kleine Firma hast, betreust du wahrscheinlich deine Anzeigen selbst. Fast jeder managt Anzeigenkampagnen am Anfang selbst, weshalb man nach einer Automatisierung sucht. Wie erwähnt, kostet es Zeit, Keywords zu kontrollieren, aber es muss sein.
Eine Anzeigenagentur mag zwar nützlich sein, aber setzt ein Monatsbudget von mindestens 1.000 € voraus und hat eine Gebühr von 15%. Nicht viele Leute können sich das leisten.
Wenn du mit Keywords arbeitest, solltest du aufpassen, keine allgemeinen Phrasen zu verwenden. Diese sind meist zu weit gefasst und zu ungenau für Anzeigen. Wenn du z.B. Terrassenmöbel verkaufst, werden viele User Phrasen wie Terrassen Möbel, Veranda Möbel usw. verwenden.
Es ist keine gute Idee, diese Allgemeinbegriffe zu verwenden, weil sie mehr kosten und weniger zielgerichtete Besucher bringen. Auf PPC-Basis zu inserieren, kostet unterschiedliche Preise je nach Keyword.
Je mehr Mitbewerber es für ein Keyword gibt, desto teurer wird die Anzeige.
Allgemeine Keywords haben noch einen Nachteil: Sie erzeugen mehr Klicks als normal. Häufig klicken Leute ohne Kaufabsicht auf solche Links, und das bedeutet, dass die Chance gering ist, dass ein Verkauf zustande kommt. Wenn hingegen jemand genau weiß, was er sucht, dann verwendet er genauere Begriffe. Statt Terrassenmöbel gibt er z.B. Gusseisen-Tisch oder Hollywoodschaukel ein. Diese Person weiß schon genau, wonach sie sucht und somit ist die Wahrscheinlichkeit eines Kaufes höher. Nimm also die längeren, spezifischen Keywords. Sie sind profitabler.
Mitbewerber ausspionieren
Wenn du eine echte Abkürzung zu PPC-Erfolg willst, dann bringt das Ausspähen der Konkurrenten die gewünschten Resultate umso schneller. Du kannst auf deren erfolgreichen Kampagnenzug aufspringen. Mit den neuen Technologien wird dies Tag für Tag leichter. Herauszufinden, welche Keywords konvertieren und welche Anzeige die beste ist, kann eine lange und entmutigende Arbeit sein, und in vielen Fällen sehr teuer dazu. Beliebte Spionage Tools sind SEO SpyGlass oder Keywordspy.
Du gibst dort einfach den Domainnamen des Konkurrenten ein und das Tool sucht die Keywords, die dort in Gebrauch sind. Außerdem zeigt das Tool an, wie gut bestimmte Keywords sind, wodurch sich die Recherche erleichtert.
Die Kunst des Vor-Verkaufens
Als nächstes brauchst du eine Website, über die du die Produkte bewerben kannst. Bei wirklich großen Launches oder Produktpaletten könntest du zudem darüber nachdenken, eine passende Domain zu registrieren.
Auf jeden Fall erstelle eine Website mit einer Domain, die dir gehört. Der Grund ist, dass du dadurch volle Kontrolle über deine Website hast. Wenn du dagegen einen Blog auf WordPress oder Blogger hast, besteht die Gefahr, dass deine Seite jederzeit geschlossen werden kann und deine Arbeit futsch ist. Wähle eine Domain, die zur Nische passt. So zeigst du den Suchmaschinen die nötige Relevanz.
Nachdem du dir ein Produkt ausgesucht hast, das du bewerben möchtest und einen Domainnamen gekauft hast, erstelle deine Website. Bei einer reinen Produktseite, ist dies eine einfache Landingpage. Wir reden später noch im Detail über diese Micro-Nischen-Seiten. Nach meiner Meinung funktionieren diese nicht mehr so gut. Ich empfehle daher, dich lieber auf eine Nische statt auf ein einzelnes Produkt zu konzentrieren. So kannst du später mehrere Produkte der Nische auf deiner Website bewerben.
Für eine einfache Website nutze ich in der Regel WordPress. Es gibt es unzählige professionelle Templates für schicke WordPress-Websites. Beispielsweise gibt es auf https://designers-inn.de gute Vorlagen, die du nach eigenem Geschmack leicht verändern kannst.

Der Vorteil einer WordPress-Website gegenüber einer einfachen HTML-Seite ist, dass du rasch Folgeseiten anlegen und weitere Produkte bewerben kannst. Zudem kannst du ein paar Posts schreiben, die das Produkt und den Produktstart bewerben und die Chancen auf ein gutes Ranking in Google erhöhen.
Okay, nachdem alle Vorarbeiten getan sind und die Landingpage eingerichtet ist, müssen wir Besucher dorthin schicken. Ich erkläre später, wie man eine AdWords Anzeigenkampagne erstellt und wie man kostenlosen Traffic generiert, damit du in keinem Punkt im Dunkeln bleibst.
Vorverkaufs-Methode 1: Sprich über das Problem, dann biete eine Lösung an (das Affiliate-Produkt)!
- Berichte über dein eigene Erfahrung. Kurz und bündig.
- Lenke dann die Aufmerksamkeit des Lesers auf das Thema.
- Stelle das Problem heraus…
- Sprich über die Lösung des Problems
- Hebe das Resultat hervor, das der Kunde bekommt, wenn er das Produkt benutzt
- Biete Gelegenheit, weitere Informationen zu erhalten (z.B. durch Opt-in) oder leite ihn zum Produktanbieter weiter.
Vorverkaufs-Methode 2: Stellen Sie die Schwachstelle eines Produktes heraus und behebe sie mit einem Bonus!
- Beschreibe, welche Resultate Kunden erzielen, wenn sie das Produkt kaufen.
- Dann beschreibe die Schwachpunkte des Produktes…
- Biete einen Bonus an, der die mögliche Schwachstelle ausgleicht.
- Der Bonus muss in Beziehung zu dem Produkt stehen und die Kunden wegen seines Wertes geradezu überwältigen.
Eine gute Landingpage
Ein Kunde soll sagen „Ich will das! Jetzt! Wo kann ich es bekommen?“ Deine Aufgabe ist es, deine Leser in die “Das-will-ich-haben-Stimmung” zu bringen, noch bevor sie mit einem Produkt, einem Konzept, einer Person usw. konfrontiert werden.
Erfolgreiche Vorverkaufsseiten haben vier Dinge gemeinsam:
Eine genau definierte, klare Empfehlung für ein Produkt stellt eine Verbindung zum Leser her und konzentriert sich auf Leser und Thema. Sie erzeugt eine Wert-Dissonanz (oder -Disharmonie) Dringlichkeit So ist normalerweise das Vorgehen:
- Greife Nachfrage, Verlangen, Wunsch, Bedürfnis auf, welche bereits bestehen.
- Erzeuge eine Kaufstimmung.
- Präsentiere ein einzigartiges Angebot.
- Werte das Angebot mit passenden Boni auf (Mehrwerte)
Ein weiteres Schlüsselelement, profitables PPC Kampagnen zu fertigen, ist die Landing Page. Der Cost Per Click (CPC = Kosten Pro Klick) hängt größtenteils von der Qualität der beworbenen Website ab und davon, welcher Prozentsatz an Klicks zu Verkäufen führt.
Rechtliche Grundlagen
Es ist daher äußerst wichtig, dafür zu sorgen, dass die Website die allerbeste Qualität hat und so professionell wie möglich aussieht. Es gibt eine Reihe von wichtigen Bereichen, die jede Website haben muss, und zwar:
- Datenschutzrichtlinien
- Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
- Haftungsausschluss
- Kontaktseite
- Datenschutzrichtlinien und AGB
Sehr wenige Menschen schreiben gerne Datenschutzrichtlinien und Allgemeine Geschäftsbedingungen. Es scheint eine undankbare Aufgabe zu sein, weil niemand gerne über juristische Dinge spricht, es sei denn, er ist ein Anwalt und wird nach Stunden bezahlt. Außerdem lesen sehr wenige Menschen die Datenschutzrichtlinien und die AGBs.
Wenn sie also niemand liest, warum sollten Sie dann welche haben? Nun, die Leute mögen sie zwar nicht lesen, aber sie überprüfen, ob es sie gibt. Das Fehlen von Datenschutzrichtlinien und Allgemeine Geschäftsbedingungen ist ein Zeichen von mangelnder Professionalität, vielleicht sogar von Unseriösität – und innerhalb der EU auch nicht erlaubt.
Was sind die Datenschutzrichtlinien?
Die Datenschutzrichtlinien erläutern, wie ein Unternehmen Daten seiner Kunden mit persönlichen Informationen sammelt, verwendet und sichert. Die Menschen sind sehr sensibel, wenn es um persönliche Informationen geht, besonders in diesen Zeiten und im Internet, und wollen deshalb sicher sein, dass mit ihren Daten nichts Ungesetzliches passiert. Wichtige Informationen zur DSGVO findest du unter e-recht24
Was sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen?
Hier informierst du Besucher über die generellen Regeln, die deine Website betreffen, vor allem in Bezug auf finanzielle Dinge und betriebliche Abläufe. Der Käufer erfährt seine Rechte und Pflichten und kann sich versichern, dass es sich um ein vertrauenswürdiges Internehmen handelt.
Datenschutzrichtlinien und Allgemeine Geschäftsbedingungen sind offizielle Dokumente. Informiere dich diesbezüglich über die gesetzlichen Bestimmungen. Besonders in Deutschland können falsche oder fehlerhafte Angaben zu Abmahnungen führen.
Wie kann man die Datenschutzrichtlinie zum Vorteil nutzen?
- Zeige den Besuchern, welche persönlichen Informationen abgefragt werden und warum.
- Sammele nicht mehr Informationen als nötig, andernfalls werden die Interessenten misstrauisch und davon abgehalten, eine Bestellung aufzugeben.
- Lass Besucher auch wissen, wie deren Daten verwaltet und verwendet werden.
- Versichere, dass kein Missbrauch getrieben wird.
- Informiere die Besucher über Schutzvorkehrungen gegen Datendiebstahl, Hacker und andere Angriffe.
- Informieren, wem du die Informationen mitteilen musst, falls du dazu verpflichtet sind.
- Ermögliche Kunden, persönliche Daten leicht zu bearbeiten oder zu löschen.
- Halte Kontaktmöglichkeiten bereit, um die Fragen zu Daten bzw. zum Datenschutz zu beantworten und
- stellen sicher, dass diese Fragen schnell beantwortet werden.
All dies verbessert das Vertrauen in dein Website.
Begeistere deine Kunden
Wer heute ein Produkt verkaufen möchte, muss seine Besucher für sich begeistern. Je länger man seine Besucher auf der Seite festhalten kann, desto größer ist die Chance, dass aus Interessenten später auch Käufer werden. Man erreicht dies, indem man dem Interessenten spannende Informationen rund um das Angebot liefert. Das könnte in Form von Videos, Artikeln, Podcast usw. geschehen.
Video
Video ist jetzt, nicht die Zukunft. Die Zahl der User, die online Videos anschauen, wächst jeden Tag. Wir alle haben von YouTube gehört und den Besucherscharen, die die Seite täglich bekommt. Jetzt liegt es an uns, Videos zu unserem Vorteil zu nutzen.
Ein Video zu erstellen, ist nicht so schwierig, wie man denkt. Für gewöhnlich fabriziere ich ein Video in weniger als 20 Minuten und habe es auf YouTube oder meine Website hochgeladen.
Folge für ein einfaches Video diesen Schritten, um ein Video zu produzieren:
- Downloade eine 30-Tage-Testversion der Screen Capture Software Screenflow (Mac) oder Camtasia (PC), http://www.techsmith.com
- Öffne Keynote (Mac) oder Microsoft Powerpoint (PC), um Slides für die Informationen zu deinem Angebot zu generieren. Wenn du kein Powerpoint hast, gibt es hier eine kostenlose Alternative: www.openoffice.org
- Sobald du die Slides erstellt hast, präsentiere die Informationen, und zeichne deine Präsentation mit Camtasia auf.
- Wenn das getan ist, hast du dein erstes Video auch schon fertig, das du auf Ihrer Website veröffentlichen kannst!
- Optional: Du kannst dieses Video jetzt noch vertonen und etwas schneiden.
Qualitäts-Content
“Content is King” in den Augen von Google. Nach diesem Kriterium bestimmen die Google-Bots, ob eine Site es wert ist, besucht zu werden oder nicht. Das Einstellen von Content, der für Besucher nützlich ist, ist für die Optimierung der CPC entscheidend.
Du musst nun herausfinden, nach welchen Informationen deine Zielgruppe sucht, indem du die Blogs deiner Nische besuchst oder auf den Websites deiner Mitbewerber nach Ideen suchst. Sobald du diese Infos gefunden hast, schreibe eine Handvoll Artikel oder engagiere jemand, der dies für dich erledigt.
Achte darauf, das die Artikel gut sind. Google nutzt einen „Qualitätsfaktor“, um schlechte Websites aus dem Index zu entfernen. Wer zudem einen niedrigsten Klickpreis (CPC) bekommen möchte, muss die unten genannten Dinge auf der Website haben:
- Wenigstens drei Qualitätsartikel
- Impressum, Datenschutzrichtlinien
- Links zu weiteren nutzvollen Informationen
Du solltest beim Erstellen einer Landingpage immer im Hinterkopf behalten, dass Google deine Seite nur rankt, wenn sie deinen Besuchern echte MEhrvwerte bietet. Wer eine qualitativ hochwertige Seite kreiert, wird mit zufriedenen Besuchern und günstigen Klickpreis belohnt.
Adwords Tipps & Tricks
Es gibt ein paar Einstellungen, die standardmäßig bei Google AdWords voreingestellt sind; diese Optionen wollen wir ändern, um die Resultate unserer Anzeigen-Kampagne zu maximieren. Zuerst gehen wir dazu auf die Kampagnen-Einstellungen und ändern die nachfolgenden Settings:
1. Die Delivery Method (Auslieferung) stellen wir so ein, dass die Anzeigen gleichmäßig über den Tag verteilt angezeigt werden. Alternativ könnte man „so schnell wie möglich“ seine Anzeige schalten. Dies ist für uns ungünstig. Wir wollen austesten, zu welchen Zeiten die meisten Qualitätsklicks erfolgen.
2. Wechsle bei „Ad serving“ (Anzeigen erscheinen) auf „more evenly“ (mehr gleichmäßig). Grund: Du solltest mind. 2 Anzeigen zum selben Thema gegeneinander laufen lassen. Mit der obigen Einstellung erkennst du, welche Anzeige erfolgreicher ist. Wenn du das die Google Bots entscheiden lässt, weißt du nie, was besser konvertiert und kannst somit nicht den Gewinn erhöhen.
Nachdem dies erledigt ist, können wir dazu übergehen, eine gute AdWords Kampagne zu erstellen.
Die Anzeige
Mit der Keyword-Liste und der Landingpage können wir uns noch nicht zurücklehnen und ausruhen. In der Tat wartet noch etwas Arbeit auf uns.
Für eine Anzeige brauchen wir natürlich erst einmal einen Anzeigentext. Hier musst du sehr sorgfältig arbeiten! Immerhin soll das Inserat den Leser veranlassen, darauf zu klicken und deine Website zu besuchen.
Es ist immer eine bewährte Vorgehensweise zu kopieren, was sich bewährt hat (erfinde nicht immer das Rad neu!). Finde den Marktführer in deiner Nische und verwende deren Anzeigen als Vorlage.
Bitte nicht blind kopieren! Du solltest sie aber nicht stumpf übernehmen, da du nicht Marktführer bist, entsprechend auch ander agieren und interagieren musst. Diese Anzeigenmuster sind die Grundlage und Ideenlieferanten bei der Erstellung deiner eigenen Anzeigen.
In der Regel mache ich vorab eine Suchanfrage für meine eigenen Keywords und schau mir die Anzeigen meiner Konkurrenten an. Rasch bekommt man so eine hübsche Ideensammlung.
Wörter, die in der Anzeige stehen müssen
Wenn du eine erfolgreiche PPC Kampagne auf die Beine stellen willst, dann gibt es einige sehr wichtige Dinge, die du beachten musst. Wir haben ja bereits besprochen, wie du Keywords für PPC-Anzeigen findest.
Die Platzierung der Keywords ist der wichtigste Teil des Erfolges beim Inserieren. Du solltest deinen Anzeigentext sorgsam mit Keywords bestücken, so dass er für die Leser interessant erscheint. Je interessanter die Anzeige klingt, desto größer die Chance, dass jemand darauf klickt.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie man die richtigen Keywords in der Anzeigen Kampagne verwendet. Die Keywords sollten in der Schlagzeile der Anzeige vorkommen, aber auch (als Abwandlung) im nachfolgenden Text.
Die Keywords sind wie ein Blickfang und erregen die Aufmerksamkeit des Lesers. Jeder potenzielle Kunde ist ein menschliches Wesen, was sehr vorteilhaft ist, denn Menschen haben Emotionen.
Versuche die richtigen Knöpfe bei deinen Lesern zu drücken, dann hast du eine weitaus bessere Erfolgschance.
Aber wie trifft man beim Leser genau den Punkt?
Gefühle sind sehr wichtig beim Inserieren, aber hast du sich schon jemals überlegt, warum? Nun, Emotionen sind sehr mächtig und können unser Verhalten beeinflussen. Sie können körperliche und mentale Änderungen hervorrufen, die unsere Entscheidungen bestimmen. Experten sind in der Lage, diese Emotionen zu benutzen, um bei jemand den Auslöseknopf zu drücken und ihn zu überzeugen, dass er z.B. dieses Produkt kaufen muss.
Die meisten Anzeigen verwenden Emotionen, um Menschen zum Kauf zu bewegen. Sie stecken sie voller Anreize. Ohne Anreize wären Anzeigen sinnlos. Emotionen sind also der besten Weg, jemanden zu ermuntern, ein Produkt genau jetzt zu kaufen! Du solltest also das Produkt in der Weise anpreisen, dass es eher das Gefühl des Lesers anspricht als seinen Verstand.
Es gibt eine ganze Reihe von Emotionen, die in Anzeigen sehr effektiv verwendet werden können, wie z.B. Interesse, Scham, Schuldgefühl, Liebe, Ärger, Überraschung, Kummer, Glück, Depressionen, Frustration, Angst usw.
Anzeigen-Struktur
Hier sind einige Regeln, die bei der Erstellung einer Anzeige für AdWords beachtet werden sollten.
Relevanz
Die wichtigste Regel ist, dass deine Anzeige unbedingt einen Bezug zu dem haben muss, was die Verbraucher suchen. Je höher die Relevanz, desto besser die CTR, die Click Through Rate (Durchklickrate = Verhältnis zwischen angezeigt und angeklickt werden). Relevanz bedeutet, dass deine Anzeige genau das bietet, was der User sucht.
Schlagzeile
Der zweite Faktor, der die Click Through Rate beeinflusst, ist die Überschrift. Ihre Blickfang-Wirkung sollte möglichst stark sein. Je mehr sich die Headline von anderen unterscheidet, desto größer die Chance, dass die ganze Anzeige gelesen und draufgeklickt wird. Vergiss dabei nicht die Relevanz. Also keine „Crazy Gimmicks” ! Der Ausgangspunkt für eine Schlagzeile ist das dominierende Keyword, d.h. es gilt das Keyword zu verbauen, das den höchsten Qualitäts-Traffic anzieht.
Es kann durchaus schwierig sein, Schlagzeilen zu texten, die aus Lesern Kunden machen, aber es ist nicht unmöglich. Aber auch Anfänger schaffen es, gute Anzeigen zu schreiben, wenn sie sich die Zeit nehmen, zu lernen- und zu optimieren. Wie bei allem anderen gilt: Übung macht den Meister.
Denke immer daran: Die Schlagzeile sieht der Leser zuerst. Sie sollte interessant und fesselnd sein, so dass potenziellen Kunden nicht widerstehen können, den Rest zu lesen. Oft ist es von Vorteil, in der Überschrift eine Frage zu stellen. Das lässt die Leser über die Frage nachdenken und wenn sie die Antwort wissen wollen, werden sie klicken.
So verleitet „Sind Sie es leid, zu viel Kreditzinsen zu zahlen?“ eher zu einem Klick als „Günstige Bankdarlehen“.
Die Aufgabe der Schlagzeile ist es, Aufmerksamkeit zu erregen. Wenn du die Aufmerksamkeit der Leser nicht bekommst, hast du verloren, bevor du richtig angefangen hast. Die Möglichkeit, Aufmerksamkeit zu erregen, liegt einzig und allein in der Überschrift.
Hier 10 bewährte Schlagzeilen für den Einstieg:
- “Wie Sie _____________________”
- “Geheimnis des _________________ erforscht!”
- „WARNUNG: Denken Sie nicht einmal an ___________ bevor Sie __________“
- “Wer will auch _____________________?”
- „Jetzt können Sie [erwünschter Zustand oder Ereignis] haben/machen…“
- “Man lachte als ich ____________, aber dann ______________”
- „Geben Sie mir [kurze Zeitangabe] und ich zeige Ihnen [gewünschtes Ergebnis]“
- „Wie Faulpelz [Name] es schaffte, [gewünschtes Ergebnis] zu verdienen…“
- „Sehen Sie, wie leicht Sie [gewünschtes Ergebnis]…“
- „Sie müssen kein [etwas Außergewöhnliches] sein, um [gewünschtes Ergebnis]“
Anzeigentext
Nach der Schlagzeile müssen wir uns Gedanken über den eigentlichen Anzeigentext machen.Obwohl der eigentliche Text der Anzeige nicht so entscheidend ist wie die Schlagzeile, sollte dennoch genug Mühe und Zeit aufgewendet werden, mit dem Text zu experimentieren. Es ist nicht förderlich, eine tolle Überschrift und einen reizlosen Text zu haben.
Du solltest immer im Sinn haben, welche Vorteile es demjenigen bringt, der das Produkt oder den Service kauft. Zähle nicht die Features des Produktes auf, sondern die Vorteile. Die Menschen sind egoistisch, deshalb wollen Sie wissen, was dieses Produkt für sie bringt. Also statt zu sagen, dass ein Kredit billiger ist, mache deutlich, dass der Kunde mehr Geld zur freien Verfügung hat. Gib ihm Gründe, warum er dein Produkt wählen sollte. Wenn du nicht genau weißt, was die Menschen wünschen, dann höre dich in Foren und Blogs um, die Bezug zu deinem Produkt haben.
Manche Gurus sagen, die Anzeige sollte zur einen Hälfte das Produkt und zur anderen Hälfte die Vorteile beschrieben. Ich denke, man sollte den Schwerpunkt auf die Vorzüge legen.
Qualität
Stelle sicher, dass deine Anzeige von hoher Qualität ist und sich leicht lesen lässt. Verwende kurze Sätze, die schnell auf den Punkt kommen. Vermeide jede Art von Fehlern, einschließlich Grammatik- und Rechtschreibfehlern. Solche Fehler machen nicht nur einen schlechten Eindruck, sondern vermitteln ein Gefühl von Unprofessionalität.
Vermeide zudem Übertreibungen! Konzentriere dich vielmehr auf die Vorzüge des Angebotes. Übertreibungen mag Leser auf eine Anzeige klicken lassen, aber wenn sie merken, dass übertrieben wurde, kaufen sie sicher nicht. Damit hast du einen „Klick“ bezahlt, aber keinen Kunden generiert.
Stelle stattdessen sicher, dass deine Leser genau wissen, wie sie durch dein Angebot profitieren können. Überzeuge skeptische Menschen, aber vermeide den Eindruck, dass dein Angebot zu gut ist, um wahr zu sein. Das macht Verbraucher nur misstrauisch.
Geld-zurück-Garantie
Du kannst das Vertrauen deiner Interessenten auch dadurch erhöhen, dass du Ihnen das Geld rückerstatten, wenn sie nicht vollkommen zufrieden mit Ihrem Produkt oder Service sind. Verbraucher trennen sich dann eher von Ihrem Geld. Außerdem beweist du, dass du zu hundert Prozent hinter deinem Angebot stehst.
Ich hoffe, ich konnte dir ein paar gute Denkanstöße geben? Habe ich etwas vergessen, dann hinterlasse mir gerne einen Kommentar! Habe ich nichts vergessen? dann hinterlasse mir doch auch einen Kommentar! Ich danke dir jetzt schon.







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